Politik & Gesellschaft

Do. 05.11.2026

19 Uhr
Studio

Eintritt frei

Das Rundschreiben des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas vom 16.Mai 1966 gilt als Beginn der Großen Proletarischen Kulturrevolution. Damals stieß Maos folgenreichste Kampagne auf begeisterte Zustimmung in der westlichen Neuen Linken um 1968, auch in Westdeutschland. Basierend auf dem heutigen Forschungsstand erklärt Felix Wemheuer warum die Rebellion der Massen gegen den lokalen Parteiapparat in einem Bürgerkrieg mündet. Was bleibt von Maos Kampf gegen den „Revisionismus“ und Versuch aus der Jugend die „Nachfolger der Revolution“ herauszubilden? Wie wird im heutigen China die Kulturrevolution bewertet?

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „Social History of Maoist China“, „Marx und der globale Süden“, „Chinas große Umwälzung“ sowie eine Biografie von Mao Zedong. Er studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing (2000-2002), war  Gastwissenschaftler an der Harvard Universität (2008-2010), Fudan Universität in Shanghai (2018, 2023) und an der Academia Sinica in Taibei (2023 und 2024). Seine neusten Veröffentlichungen sind „Die Zukunft mit China denken“ (herausgeben mit Daniel Fuchs u.a.) sowie „China: Land von Widersprüchen und Vielfalt“.
Er betreibt den Youtube-Kanal „Studying Maoist China“. https://www.youtube.com/@felixwemheuerstudyingmaois1051/videos

Lesetipp zur Einführung: 60 Jahre chinesische Kulturrevolution: Geschichte eines Scheiterns - Rosa-Luxemburg-Stiftung --> https://www.rosalux.de/news/id/54753/60-jahre-chinesische-kulturrevolution-geschichte-eines-scheiterns

Veranstalter:innen > attac Düsseldorf in Kooperation mit zakk