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sinthujan varatharajah: „wo zeit stehen bleibt“
Literaturtage Düsseldorf 2026
im Gespräch mit Mithu Sanyal über seinen poetisch-politischen Essayband über Grenzen, Kolonialismus, Tourismus und die westliche Gewalt gegen die Welt. In der Schleuse II/ Bilker Bunker
Wort & Bühne
19 Uhr
nicht im zakk
VVK € 11,50
Ort: Schleuse II im Bilker Bunker Aachener Straße 39, 40223 Düsseldorf
zakk Ermäßigung
Wer jemals an einer Flughafengrenzkontrolle oder Landesgrenze stand, weiß: Nicht alle Reisenden sind gleich. Was für die einen ein Durchgangstor ist, ist für andere eine unüberwindbare Mauer. sinthujan varatharajah schreibt über das Reisen, das trotz aller negativen Begleiterscheinungen vor allem in westlichen Kulturen immer noch als Lebensversprechen gilt, analysiert, was unsere Gegenwart in jedem Begegnen und Berühren zerreißt und lässt durch profundes Wissen und Öffnung neuer Perspektiven vielleicht auch uns zu anders Reisenden werden.
sinthujan varatharajah studierte Politische Geographie und war mit der Forschungs- und Kunstinstallation "how to move an arche" Teil der 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Sie*er lebt als freie*r Wissenschaftler*in und Essayist*in in Berlin, wo sie*er die Veranstaltungsreihe "dissolving territories: kulturgeographien eines neuen eelam" kuratiert.
Die Themenschwerpunkte der Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Schriftstellerin Mithu Melanie Sanyal sind Feminismus, Rassismus, Popkultur und Postkolonialismus.
https://literaturtage-duesseldorf.de
Veranstalter:innen > zakk, Literaturbüro NRW, Heinrich-Heine-Institut