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Dirk von Lowtzow liest "Detektive"
mit neuem Buch
"So konzentriert und prosaisch von Lowtzow seine Performance auch zu gestalten versucht, so sehr lassen die Pointen in seinen Episoden die Besucher immer wieder herzlich lachen." Frankfurter Neuer Presse 27.03.19
Nach einem abgebrochenen Kunstgeschichtsstudium landet Dirk von Lowtzow 1993 in
Hamburg und sieht im Hamburger Kunstverein zum ersten Mal das, was man damals
wie heute als „Gegenwartskunst“ bezeichnete und in Freiburg nicht existierte. Die
Ausstellung hieß „Backstage“ („den kannte ich bisher nur aus Punkclubs“) und war als
ein Schielen hinter die Kulissen und gleichzeitig als Überblick über „Institutionskritik“ und
„Kontextkunst“ gedacht. Viele der gezeigten Positionen korrespondierten mit der gerade
begonnenen Praxis von Tocotronic.
Fünf Jahre später traf er in Köln Isabelle Graw, Autorin und Herausgeberin von „Texte
zur Kunst“ und wird nach einem Bar-Abend als Kunstkritiker für die Zeitschrift engagiert.
Der Essay-Band versammelt (fast) alle Beiträge, die Dirk von Lowtzow in den Jahren
1999-2019 für „Texte zur Kunst“ und für Kataloge verfasst hat – chronologisch geordnet.
Er beginnt mit einem Ausstellungsbesuch bei Sigmar Polke in der Hamburger Kunsthalle
und endet mit einigen (unbeantwortet gebliebenen) Fragen an die Schriftstellerin Leïla
Slimani. Ein Minidrama gibt es noch dazu!
Dirk von Lowtzow wird einen unterhaltsamen und teilweise sehr lustigen Abend mit alten
und neuen Texten zur Kunst gestalten und die dazu passenden Lieder aus drei
Jahrzehnten Tocotronic singen.
Geboren 1971, gründete 1993 in Hamburg gemeinsam mit Arne Zank und Jan Müller die Band Tocotronic. Seit 1995 erschienen 14 Tocotronic-Alben, zuletzt „Golden Years“. Von 1999 bis 2014 zudem fünf Alben mit dem experimentellen Duo Phantom / Ghost, gemeinsam mit Thies Mynther. Seit 1999 ist Dirk von Lowtzow auch als Kunstkritiker tätig. 2015 realisierte er gemeinsam mit René Pollesch die Oper „Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte“ an der Volksbühne Berlin. Er komponiert Theater- und Filmmusiken und wirkt bei Hörspiel- und Hörbuchproduktionen mit. Dirk von Lowtzow hat zuletzt zwei Bücher verö entlicht, die alphabetisierte Biografie „Aus dem Dachsbau“ (2019) und den Tagebuchroman „Ich tauche auf“ (2023).
2022 erhielt er den Wiesbadener Literaturpreis.
Veranstalter:innen > zakk