Wort & Bühne

Mo. 27.04.2026

20 Uhr
Einlass 19 Uhr
Studio

In diesem Szenario findet sich der zwanzigjährige Marcos plötzlich wieder – als wäre er aus dem All gefallen: Sein Gedächtnis scheint wie ausgelöscht. Er macht sich auf eine rastlose Suche nach seiner Identität durch die gigantische Techno-Großstadt RheinRuhr, die im Jahr 2053 vom früheren Dortmund bis nach Köln und Mönchengladbach reicht ...
Ein Roman über unsere soziale Zukunft: Die völkisch-rechtspopulistischen Parteien regieren Europa, jeder kämpft nur für sich selbst. Eine durchgehende staatliche Verwaltung existiert nicht. Die EU ist nur mehr Vasall eines übermächtigen Chinas, dazu eingezwängt zwischen USA und Russland, die beide von totalitären Machthabern beherrscht werden und sich in kriegerischer Konkurrenz gegenüberstehen.
Allen Menschen ist ein Chip implantiert (die sogenannte Interior Console [IC]), durch den sie beständigen Zugang zum Allnetz haben.

„Ein beliebter Irrtum erwartet von der Zukunft, dass sie wenigstens die Gegenwart loswird, für etwas Besseres oder Schlimmeres. In ‚Menschmaschinen‘ zeigt Enno Stahl, dass die Zukunft auf der Gegenwart lasten kann wie eine unbewältigte Vergangenheit – auch morgen noch.“ (Dietmar Dath)

Zum Autor:
Enno Stahl veröffentlicht seit Mitte der 1980er Jahre Romane, Prosa, Lyrik, Essays, Glossen und Kritiken. Zuletzt erschienen u.a. die Romane "Sanierungsgebiete" (2019), "Spätkirmes" (2017) und "Winkler, Werber" (2012) sowie die kritischen Essaybände "Diskursdisko" (2020) "Diskurspogo" (2013). 2019 publizierte er eine Studie über "Die Sprache der Neuen Rechten"

Das Buch:
Menschmaschinen. Roman mit 20 Zeichnungen von Roland Bergère, 222 Seiten, Preis: 18,- € – hier erhältlich:

https://parasitenpresse.wordpress.com/.../enno-stahl.../

Veranstalter:innen > zakk