Musik

Do
09.02.2023

20 Uhr
Einlass 19 Uhr
Halle

 

Wer den belgisch-ägyptischen Sänger, Gitarristen und Songwriter Tamino auch nur einmal live sieht, wird seinem Zauber verfallen. Große Worte, klar, aber man darf sich im Februar gerne vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage überzeugen, wenn er für drei weitere Shows in Deutschland vorbeischaut. Schon sein Debüt „Amir“ aus dem Jahr 2018 überzeugte viele Kritiker:innen und Fans gleichermaßen. Nun gibt es endlich den heiß ersehnten Nachfolger „Sahar“, auf dem Tamino die wehmütige Stimmung arabischer Musiktraditionen mit melancholischer Poesie zusammenbringt. Dass Taminos Musik vom Klang des Nahen Ostens durchdrungen ist, dürfte kaum überraschen, wenn man ein wenig über seine Biografie weiß. Sein Großvater, Muharram Fouad, war einer der berühmtesten Sänger und Schauspieler Ägyptens, und es war dessen alte Gitarre, die Tamino als Kind geschenkt bekam, die ihn auf seine musikalische Reise brachte. Auf „Sahar“ ehrt Tamino Fouad sozusagen musikalisch: Er lässt sehr häufig eine Oud erklingen, das Lauteninstrument aus dem Vorderen Orient, das sein Großvater spielte. An Taminos zweitem Album waren außerdem beteiligt: Produzent PJ Maeartens, Drummer Ruben anhoute und Radiohead-Bassist Colin Greenwood. Als Gaststimme kann er im wundervollen Duett „Sunflower“ die französische Pop-Sängerin Angèle gewinnen.

Live gewinnen Lieder wie „The Longing“, der akustische Roadtrip „Fasciniation“, das langsam groovende „You Don’t Own Me“ von „Sahar“, aber auch Stücke wie „Habibi“ und „Indigo Night“ vom Debüt „Amir“ eine Intensität, die seinesgleichen sucht. Wer Taminos Stimme und Gitarrenspiel dabei nicht verfällt, der fühlt auch sonst nix mehr.

09.02.2023 Düsseldorf - Zakk
10.02.2023 München - Muffathalle
12.02.2023 Hamburg - Uebel & Gefährlich

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Veranstalter*innen: concertteam nrw gmbh